Sonntag, 13. September 2009

Was darf ein Kardinal und was sollte er vermeiden?

Der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, verbot Weihbischof Andreas Laun einer Demonstration von Lebensschützern teilzunehmen

Wenn die katholische Kirche immer mehr politisch-wirtschaftliche Entscheidungen trifft, darf sie sich nicht wundern, dass immer mehr Menschen der Kirche den Rücken kehren..

Über die Ansichten vom salzburger Weihbischof darf man aus weltlicher Sicht gewiss geteilter Meinung sein aber muss man als gerechte Person auch berücksichtigen, dass er sich als streng gläubiger Christ stets an die Kirchengesetze hält und seine Meinung durch die Empfehlungen der Kirche zementiert wird. Das kann man von Kardinal Schönborn in diesem Fall nicht behaupten, da er sich damit weltlicher Macht bedient und einen angesehenen katholischen Repräsentanten, einen Weihbischof, vor der Öffentlichkeit zu Gunsten wirtschaftlicher Interessen praktisch entmündigt.

Weihbischof Andreas Laun nur auf seine Tätigkeit als Anti- Abtreibungsaktivist zu reduzieren, ist unfair und entspricht auch nicht der Wirklichkeit.

Wer sich mit Andreas Laun etwas näher beschäftigt, weiß, dass er viele andere Aktivitäten hat und damit viele Menschen bewegt, hilft und er der Nächstenliebe deutlich näher kommt, als Kardinal Bischof aus Wien.

Andreas Laun ist auch die Person, die sich um bereits geborene, aber hilfsbedürftige, Kinder bemüht. Das darf nicht vergessen werden!

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Er ist die erste Person, die die 1976 Gründung der Aktionsgruppe "Initiative Pflegefamilien" ermöglicht, die sich den Problemen der Ersatzfamilien mit beneidenswerte Engagement gewidmet hat.

Ich kann bezeugen, dass ich dieser vorbildliche Hilfeaktion von Weihbischof Andreas Laun von Anfang an beobachten konnte und, dessen Hilfeleistungen an Bedürftige Mütter+Kinder bereits 1975 in Wien-Döbling bestätigen kann.. Ich kann auch sagen, dass ich die Entstehung der wertvollen Idee Live miterleben dufte, wovon jetzt viele Mütter und Kinder Dank des ehemaligen Paters und jetztigen Weihbischof Laun, profitieren.

Weihbischof´Andreas Laun ist für mich eine Person, die hilfesuchenden Menschen jederzeit hilft, deren Sorgen er sich gewissenhaft anhört, ohne darauf zu achten, woher sie kommen und welchen Glauben sie haben. Er ist ein von seinen Glauben absolut überzeugter aber auch, ein weltoffene Person mit Rückgrad


Ich selbst, bin religionsneutral und gehöre keiner Religion an. Ich nenne mich auch nicht gerne Atheistin, da viele Personen, die sich Atheist nennen, als ihren Lebensaufgabe die Religionsbekämpfung angenommen haben und nicht weniger missionieren als die monotheistischen Religionen, die sie ablehnen.

Die katholische Kirche darf sich nicht wundern, dass sie immer mehr Probleme bekommt, Gläubige von ihren Inhalten zu überzeugen. Solange solche Kardinale. wie Erzbischof Schönborn. an weltlichen Genüssen unglaubwürdig nur ihren Posten pflegen und auf ihren Widersprüchen als Tugenden pochen. Katholische Kardinale als Sekundanten von Geschäftemachern und Politikern sind gewiss keine Vorbilder und schaden der Kirche mehr, als sie nutzen.Nicht jeder in Kardinals Purpur mit roten Hut muss zwingend als Vorbild dienen, wenn er sich nicht seiner Grundaufgabe widmet und seine Stellung als Machtinstrument missbraucht und damit die Kirche streng genommen lächerlich macht.

Ich kann mich des Eindruckes auch nicht mehr erwehren, dass es auch innerhalb der Kirche Eifersüchteleien gibt und gestandene Kirchenmänner aus diesem Grunde andere Kirchenmänner auf ihren Symphatie- Bonus von Mitbürgern beneiden.

Deshalb bleibe ich weiterhin nur spirituell ohne Religions- Zugehörigkeit und beschäftige mich nur mehr mit der gelebten und echten Nächstenliebe, sowie versuche mich in Fairness gegenüber allen Lebendigen.

Meine Frage:

Wenn "Gottesmänner" sich nicht an das "Wort" halten, wie wollen sie Einigkeit unter Menschen bringen?

Christoph Kardinal Schönborn entmündigt öffentlich einen Weihbischof