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Freitag, 7. Juni 2013

Wie kleine Fehler oder Versprecher unser Leben positiv beeinflussen können.

Ich, z.B. fühle mich  sehr oft wie der  bekannter Reisender im Osmanischen Reich  und Autor von Seyahatname -  Evliya Çelebi (Tschelebi), der in seinem Traum , nicht wie üblich "Fürsprache, oh Prophet" = "Şefaat Ya Resulallah" gesagt, sondern   stattdessen "Reisen oh Prophet" = "Seyahat Ya Resulallah" gesagt haben soll.

Er war damals 20  Jahre alt, ich erst 16 als ich verreiste. Es ist sehr interessant, dass uns vieles verbindet, vor allem Wien, die schöne Stadt meines Herzens.  Er ging zurück in die Heimat, ich bin noch immer unterwegs. Ich liebe diese noch immer anhaltende geistige und körperliche Reise und freue mich auf die vielen Orte, die mir jedesmal das Gefühl von Heimat vermittelt haben.  Ich schrieb auch etwas darüber als ich in Paraguay lebte, aber schliesslich habe ich aufgegeben, Heimat für mich definieren zu wollen. Es funktioniert in meinem Fall nicht.

Ob ich auch davor geträumt habe wie
Evliya Çelebi?
Ja.. Träumen; das tue ich heute noch, immer öfter und sehr gerne. 
Evliya Çelebi

Mittwoch, 11. April 2012

Auf dem weg zu einen neuen osmanischen Reich: Syrien, Türkei, Iran

Während in der Türkei immer mehr und immer stärker der Islam sich etabliert, sind längst Vorbereitungen am Laufen für die Rückkehr der iranischen Ex-Herrscherfamilie Pahlewi. In Gestalt eines neuen Schah aus der alten Herrscherfamilie bekommt der schiitische Iran einen umgänglicheren Politiker; wodurch die Integration in die große islamische Union unter der Leitung der sunnitischen Türkei vereinfacht wird.

Die Iraner werden feststellen müssen, daß der direkte Kontakt zum Messias ihnen nichts hilft, und ihre weltweite Propaganda, der Messias sei ihnen erschienen, wird platzen wie eine Seifenblase.

Eine Zwischenfrage an meine Leser:

Wem von euch ist bekannt, daß die iranische Regierung behauptet, seit Jahren auserwählt zu sein und daß sie im Dienste des lang ersehnten MESSIAS dreier großer Religionen am Wirken ist? Vielleicht haben Sie damit auch die Antwort, warum der starke Westen den Iran noch nicht angegriffen hat. – Stellen Sie sich mal die folgende Situation vor:

In einem iranischen Militärstützpunkt bekommen die Verantwortlichen den Befehl, sagen wir, Ankara, die Hauptstadt der Türkei, zu bombardieren. Wer traut sich da, mit der Ausführung zu zögern oder gar rückzufragen: wenn der Befehl zwar von iranischen Politikern erteilt wird, aber alles in direktem Auftrag des Messias, der seit Jahren vielen iranischen Politikern und Geistlichen persönlich erscheint und nun endlich gekommen ist, um die Welt zu säubern?

Wichtigste Helfer dieses Projekts sind, neben führenden christlichen Ländern, auch Logen und zentrale religiöse Organisationen, wie auch wohlhabende islamische Länder wie Saudi-Arabien, Qatar, Brunei und auch Israel. Rußland und China werden dieses Beginnen zwar nicht aktiv unterstützen, sich aber weiter auch nicht einmischen können.


Die Grenzen dieser kommenden islamischen Union werden durch ihre europäischen Mitgliedsländer Bosnien, Moldawien, Albanien, Teile von Bulgarien und Rumänien neu gezogen und bis China verlaufen.

Neben vielen anderen turkstämmigen Ländern werden alle arabische Staaten in Nordafrika dazugehören, und weiter südlich auch Kenia; dann die arabischen Nahostländer sowie die autonome Republik Krim; weiter Aserbaidschan, Kasachstan, Tschetschenien, Kirgistan, Tadschikistan, Afghanistan, Pakistan, Bangladesch, Indonesien, Teile Indiens, Brunei, Malaysia, Teile Sibiriens und die Mongolei; und als Wichtigstes noch die Integration der jetzt noch unter chinesischer Herrschaft lebenden Uiguren.

Der Krieg in Syrien bedeutet nur ein weiterer stabilisierender Mosaikstein für die kommende große Islamische Union mit vielen wichtigen Bodenschätzen; sonst weiter nichts.

Und all diese wird dadurch möglich, daß die bequemen Westbürger, statt sich selbst zu informieren, sich von gefilterten und manipulierten Informationen blenden ließen. Die eine Gruppe jagt nach mehr „Erfolg“, während die andere, nach Verlust von finanzieller Sicherheit und aller Zukunftshoffnungen, plötzlich ihre Solidarität mit ihren Leidensgenossen entdeckt haben. Ohne Rücksicht auf das Weltgeschehen wollen die einen immer mehr Geld, und die andern wollen plötzlich Frieden und Liebe für alle.

Ohnmächtige Träumer gruppieren sich und wollen, um aus ihrer Misere rauszukommen, etwas spirituelle Erleuchtung; aber insgesamt: Hauptsache nichts sehen, nichts hören, nichts wissen. Die Welt ist doch schön; man muß sich nur in Gruppen zusammenfinden, um richtig träumen zu können.

Ziehen Sie sich warm an, lagern Sie Lebensmittel, Hygienemittel, Medikamente und so weiter für mehrere Monate; oder vergessen Sie meine Zeilen, schalten Sie Ihren Fernseher ein und lassen Sie sich weiter informieren; bloß nicht zu sehr; grad eben genug, damit Sie sagen können:

„ was die dort machen, ist mir egal; wir haben hier genug eigene Sorgen. Am besten ist es, sich nicht einzumischen damit sie sich endlich die Köpfe gegenseitig einschlagen!

Entweder an irgendeinem 23. oder spätestens in 23 Jahren wird es soweit sein. 23 wird eine entscheidende ZAHL sein!


Ehemalige Grenze zwischen Österreich-Ungarn und dem osmanischen Reich.
Der Fluss Željeznica in Stadt Bar- Montenegro




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Samstag, 8. August 2009

Wie werden Staaten Handlungsunfähig gemacht?

ganz einfach.. In dem man ihnen Geld verleiht und sie durch Schulden, Zinsen und Zinseszinsen unterwandert..

Wohlstand durch Schulden, kennt fast jeder. Glückliche Bürger, stolze Politiker.. Biergläser werden auf sie gehoben, gröhlende Stammtischgäste glänzen nicht weniger als die "tollen" Themen, die sie vorzugsweise beim Biertrinken behandeln. Banken haben Bürger jahrelang dazu überredet, quasi aufs Silbertablett serviert. Das Resultat bwz. wo es hingeführt hat, sehen wir jetzt gemeinsam. Wieder beim gemeinsamen Biertrinken aber mit weniger Runden und, diesmal ohne Glanz, sondern mit gesenkten Köpfen.

Man hat dafür jetzt Internet- Flat, wo man noch etwas gröhlen darf/kann, was solls... eben..Hauptsache um Kaiserbart gegröhlt(neuerdings Natürlichkeit genannt), weil man es ja gewohnt ist. Es ist ausserdem viel einfacher als das Weltgeschehen in seiner Gesamtheit zu erfassen, zu verstehen, sich dessen bewusst werden und, genau hinzusehen, vorallem aber, sich ernsthaft damit auseinander setzen!
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Abwaschbare Persönlichkeiten gab es zu jeder Zeitepoche..
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Ich bringe jetzt einen sehr passenden und zeitgemässen Beispiel.

Mit dem osmanischen Reich meiner Vorfahren lässt sich sehr schön vor Auge zu halten, wie man diesen versklavenden Kredit-Trick auch auf einzelnen Staaten erfolgreich anwenden kann.



Osmanisches Reich hatte vom Gründungsjahr 1299 bis 1854 ohne Schulden gelebt. Es waren genau 557 Jahre Schuldenfreie Staatsführung.

England bot im Jahre 1854 Osmanen einen "attraktiven Kredit an. Sie waren doch Kredit- und Vertrauenswürdig. Osmanen könnten doch mit so einen Zinsgünstigen Kredit schneller Träume wahrmachen... Also, wurde somit die erste Kredit erstmalig 1854 genommen. Somit nahm der Untergang des osmanischen Reiches seinen Gang und die Kreditzinzen nahmen in Schnelltempo solche Maße an, unter die das Reich zusammenbrach. So nahm man neue Kredite um die fälligen Zinsen zu zahlen, danach folgten weitere Kredite um die fälligen Zinseszinsen auszugleichen.

1874 wurde praktisch die Zahlungsunfähigkeit und Insolvenz erreicht.. 1881 entschied das Ausland die Übernahme der Kontrolle vom osmanischen Finanzen.

AUS!

557 Jahre Schuldenfrei in 3 Kontinenten Eroberungen gemacht.. viele 100er jahre in vielen Ländern der Welt als Eroberer alleine residiert.


Nur in 68 Jahren nach der ersten Kreditaufnahme von England zusammengebrochen und mit dem Namen des kranken Mannes am Bosporus in den Geschichtsbüchern eingetragen.

Die legendere erste Galata Brücke ist längst durch Neue ersetzt. Die Schulden für den ersten sind aber noch nicht getilgt. Die Eröffnung von der neuen Brücke wurde natürlich gross gefeiert. Sie braucht sicher bald die ersten Reperaturen und, dafür wieder Geld!

Osmanen waren dumm, sie haben sich einfach überreden lassen und wurden gierig. Zurecht in sich gebrochen! Wenn ich Heute den "fortschrittlichen" Europa betrachte, kommt sie mir sogar noch dümmer vor als meine Vorfahren und, noch gieriger. Sie haben nämlich aus dem Schicksal der Osmanen nichts aber, nicht gelernt.


Frage: Wie bezwingt man fremde Staaten aufs Knie?
Antwort: Entweder durch siegreiche Kriege oder durch Kreditvergabe..

Prosit Europa, zum Wohle ein Bier oder... vielleicht diesmal, einen lauwarmen Ale mit Cola?!

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